Kranken- und OP-Versicherung für Hunde !!!

Aluna 1 Tag nach OP
Aluna 1 Tag nach OP

Es wird immer wieder gefragt, ob es sinnvoll ist, eine Hundekrankenversicherung abzuschließen.

Wir haben für unsere Hunde Pino & Aluna eine OP Versicherung und für Pebbles eine Krankenversicherung mit OP Versicherung abgeschlossen.

 

Wenn wir mit unseren Welpeninteressenten sprechen, empfehlen wir immer, wenigstens eine OP Versicherung abzuschließen.

Viele denken sich dann, das das ja monatliche Kosten sind und das „lohnt“ sich doch nicht.

Das soll sich auch nicht lohnen!

Eine Haftpflichtversicherung, Hausratversicherung usw. soll sich auch nicht lohnen, aber im Falle des Falles ist das eine enorme Entlastung.

 

Vor vielen Jahren wurde unsere Dackelmixhündin Lisa überfahren. Damals hatten wir noch keine Versicherungen dieser Art für unsere Hunde. Lisa hatte ein zertrümmertes Becken und eine Oberschenkelfraktur. 10 Tage Klinikaufenthalt und OP kosteten damals für diesen 7 kg Hund ca. 1000,00 €. Für einen Ridgeback wäre diese OP und die Nachbehandlungen um ein vielfaches kostspieliger gewesen.

 

Als dann Pino bei uns einzog haben wir sofort eine OP Versicherung abgeschlossen. Für Luni ebenfalls.

Am 27.04.2013 stolperte Luni, auf einer weitläufigen Wiese, beim zurück kommen in ein Kaninchenloch.


Luxation des Ellenbogengelnk mit komplizierter Fraktur. In diesem Fall hätte es jeden Hund treffen können, das ist einfach Schicksal.


Die Kosten für Operation und Klinikunterbringung haben sich  auf 1600,00 € belaufen. Die Kosten der OP zahlte die Versicherung. Die Nachbehandlung, unter anderem mit Physiotherapie, belief sich auf ca. 1000,00 €.

 

Wir hätten lieber weiterhin jeden Monat unseren Beitrag gezahlt und nie eine Gegenleistung haben wollen, als nun unsere Luni so zu sehen.


Häufig werden wir gefragt, welche Tierarztkosten denn anfallen. Das kann kein Züchter im vorraus sagen, weil wir letztendlich nicht in den Hund hinein schauen können und auch keine Glaskugel haben, in der die Zukunft zu sehen ist.
Normalerweise gehen wir auch nur zum Impfen und Wurmkuren zum Tierarzt.

 

ABER....


Jeder Hund hat irgendwann mal irgendwas: ob eine Verletzung, eine Grippe, Durchfall oder der Bienenstich. Der Gang zum Tierarzt kann teuer werden.


In der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, das wenn das Kind in den Brunnnen gefallen ist, dann wird überlegt, ob man nicht doch schnell noch eine Versicherung abschließen sollte. Dann ist es zu spät und vielfach wird dann 5 Mal mehr überlegt, ob man überhaupt einen Spezialisten aufsucht. Denn der könnte ja auch teuer sein.

Wir raten unseren Welpenkäufern, man sollte sich so oder so ein gutes Polster auf die Seite legen, damit solche unvorhersehbaren Kosten abgedeckt sind.

Selbst wenn man eine Versicherung wählt, zahlen diese unter Umständen und meist nicht nicht alles.

 

 

NACHTRAG:


Nachdem ich den obigen Artikel geschrieben habe, hat sich unsere kleine Nachzuchthündin Pebbles an einer Scherbe im Wald beide Beugesehnen und die Arterie der Vorderpfote durch trennt.... Ebenfalls OP.

 

Pebbles Behandlung war zum Teil sehr schwierig und langwierig. So dass in den ersten 8 Wochen, der Verband "täglich" gewechselt werden musste, Lasertherapie der Pfote, Ablösung des großen Pfotenballes und bis heute (10 Monate nach OP) Physiotherapie. Insgesamt wurden immer wieder kehrend Tierarztbesuche unumgänglich, da die OP nicht den gewünschten Erfolg brachte.

Zusätzlich wurden haufenweise Pfotenschutzschuhe, Verbandschutzschuhe usw. benötigt.

 

Die Kosten für sämtliche Behandlungen haben mittlerweile 4500,- € überschritten. Die Versicherung zahlte davon allerdings nur einen geringen Teil... 

 

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Kommentare: 4
  • #1

    Diana (Mittwoch, 01 Mai 2013 19:56)

    Hallo
    Ich denke auch, dass die OP Versicherung das MINDESTE ist, was man/ Hund haben sollte. Die Krankenversicherung für Hunde ist ein Luxus den sich nunmal aber auch nicht jeder leisten kann, frage ist nur, ob derjenige es sich dann im Ernstfall leisten kann wenn plötzlich/unerwartet und zu einem ungünstigen Zeitpunkt(eigentlich ist der Zeitpunkt ja nie günstig), etwas passiert und man muss die 1000€ oder mehr euros auf den Tisch legen.

    Und ja, eine Versicherung sollte sich nicht lohnen!!!!!

    Trotzdem sollten uns die kosten nicht interessieren wenn es um unsere Familienmitglieder geht. Ich halte die Versicherung also auch für sehr sinnvoll und klug investiertes Geld.

  • #2

    Martina (Mittwoch, 14 Dezember 2016 15:35)

    So eine Hunde Op kann doch schon recht teuer werden. Als mein Dackel hier eingezogen ist habe ich eine Hunde OP Versicherung abgeschlossen um keine Überraschung beim Tierazt zu erleben. Bisher habe ich es nicht bereut.

  • #3

    Berti (Mittwoch, 04 Januar 2017 17:46)

    Ich hab mir mal ein Angebot für eine Hundekrankenversicherung zuschicken lassen. Das war mir aber einfach zu teuer. Hab mich jetzt für eine Hunde Op entschieden, da sind zumindest die teuren Operationen versichert und der Preis ist nicht so heftig.

  • #4

    Linda Wollman (Sonntag, 05 Februar 2017 22:48)


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