Erlebnis Zwergdackel vom Züchter aus dem DTK

Hallo ihr lieben Leser, Freunde, Interessierte und Neugierigen ...

ich bin Don Pepe und in der Regel bin ich mit meinem Bodyguard Peach unterwegs.

Peach ist nun meine Lebensgefährtin und ihrerseits Rhodesian Ridgeback Hündin! Ich habe allerdings auch genügend Selbstbewusstsein :) 


Mein Leben ist echt schön und abwechslungsreich: ich gehe zweimal die Woche in die HuSchu , lerne jeden Tag Benehmen, an der Leine gehen, apportieren, den Rückruf (Pfiff) und so einiges mehr ... Ich lerne immer wieder neue Sozialpartner kennen und entgegen so mancher Meinung, bin ich sehr wohl  noch sozial sehr kompatible.. Ach und demnächst gehe ich noch zum Welpenschwimmen. Sollte man mal gemacht haben, so sagt mein Frauchen. Peach sieht das anders! Aber ich kann ja mal schauen ...:)


Meine Menschen sind dufte Typen... man kann mit ihnen wunderbar kuscheln, wir unternehmen viel und gleichzeitig lerne ich das Leben kennen ...

So, ich übernehme mal weiter mit der Berichterstattung :

Nachdem wir Pepe abgeholt haben, bekam ich von der Züchterin von Pepe einen Anruf, in welchem sie bemängelte, das ein Welpen nicht erzogen werden soll, sondern in den ersten 14 Tagen geliebt werden muss. Ausserdem passte es ihr dann plötzlich nicht, das ihr Welpe mit einer RR Hündin zusammen lebt, die ihn erst mal einfach doof fand und ignorierte. Leider war die Züchterin fachlich nicht die Leuchte, so das sie es nicht verstand, das nicht jeder Hund sofort den anderen toll fand und sich die Beiden erst mal anfreunden und akzeptieren müssen. Sie legte einfach auf!


Zwei Tage später stand das Veterinäramt auf der Matte!!! Die Tierärztin schmunzelte als sie reinkam und sich vorstellte. Peach forderte erst mal ihre Streicheleinheiten ein und Pepe wuselte zwischen Peach und der Tierärztin rum. Nachdem die Dame uns erklärt hatte, was sie eigentlich wollte, wussten wir natürlich sofort wer uns das Veterinäramt vorbei geschickt hatte: die Züchterin unseres Pepe!!!!


Seit fast 35 Jahren halten wir Rhodesian Ridgebacks, zu unseren meisten Welpenkäufern haben wir heute noch Kontakt bzw. Freundschaften, wir waren für unsere Welpenbesitzer immer ansprechbar : egal ob tagsüber oder nachts! Ich war auch nicht immer zufrieden, aber ich habe das immer versucht unkompliziert zu lösen. Was mir sogar gelang. Pietro und ich haben 6 Würfe groß gezogen. Tag und Nachts, 24/7 haben wir unsere Welpen versorgt, wir haben auch Nachts die Tür geöffnet und sind mit ihnen in den Garten gegangen, wir haben sie auf Pfeife geprägt, auf alle möglichen Alltagsgeräusche, auf Menschen, auf andere Hunde, wir sind Auto gefahren, die lernten sich auf den Tisch zu stellen (Tierarzt) wir haben Krallen geschnitten, Ohren sauber gemacht usw.


Aber wir haben es mit Humor genommen. Die Tierärztin meinte nur, das hier mehr orthopädische Hundebetten stehen, als Hunde hier sind, es ist sauber und die Hunde machten nicht den Eindruck gegängelt zu werden, Hunger zu haben oder sonst was. Sie sind frei und ungezwungen im Umgang mit uns. Sie suchen unsere Nähe ... Eigentlich war das für uns ganz gut, denn wenn jetzt mal was kommt, wissen die bei Vet-Amt sofort Bescheid.


Tja, dann kam noch meine Hundetrainerin Bianca. Die schaut sich unsere Beiden an und meinte , das die eben ein bisschen Zeit brauchen. Der Pepe muss lernen Peach zu respektieren und das wird Peach ihm schon beibringen .... So war es die letzten Wochen auch. Zeitgleich rief mich dann die Hunde Trainerin vom DTK an, wo die Züchterin und die Deckrüdenbesitzerin ebenfalls angerufen hatten. Wohl bemerkt, das ich die Deckrüdenbesitzerin nicht kenne und sie mich auch nicht !!!! Ein gutes Aushängeschild für den DTK sind die Beiden nicht unbedingt.


Pepe weiß mittlerweile genau, wie weit er bei Peach gehen kann. Er hört sehr gut, ist ein lustiger Bursche und zaubert uns täglich ein Lächeln ins Gesicht.